Dieser Ausdruck geht auf den Pferdehandel zurück. Vor dem Verkauf päppelten manche Besitzer ihren Gaul mit einer Prise Arsen im Futter auf. So wirkte er feuriger und jünger. Erfahrene Pferdekäufer befühlten jedoch die Mahlzähne der Tiere und stellten anhand der Abnutzung das Alter fest. Deswegen schaut man auch umgekehrt aus Gründen der Höflichkeit einem geschenkten Gaul nicht ins Maul.