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Kategorie:
Fotos aus Griechenland
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| Ferien für die ganze Familie |
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| Sonntag, 31. Mai 2009 | ||||||
![]() Eine Familie, viele Meinungen: Spätestens, wenn die Kinder aus dem Vorschulalter heraus sind, entwickeln sie ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen. Das wird dann auch bei der Planung des gemeinsamen Urlaubs deutlich. Theoretisch könnten natürlich die Eltern alleine bestimmten, wo es hingehen soll. Karin Jacob, Erziehungs- und Familienberaterin im SOS-Familienzentrum Berlin, rät jedoch davon ab, Urlaubsziel und Urlaubsart über den Kopf der Kinder hinweg festzulegen. Nicht nur, um eventuellen Dauerstreit zu vermeiden. In einer Familie sollte man sich generell frühzeitig zusammensetzen und darüber beraten, wie die nächsten Ferien gestaltet werden können. Dabei sollten alle Familienmitglieder ihre Wünsche äußern, auch die Eltern. Denn es sei ebenso nicht empfehlenswert, die gemeinsame Zeit vollends an den Bedürfnissen des Nachwuchses auszurichten. Auch die Erwachsenen haben ein Recht auf Erholung und Entspannung, das sie sich nehmen sollten. Schließlich müssen sie nach dem Urlaub wieder den Alltag bewältigen können. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten die Eltern allerdings gleich am Anfang klarstellen, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Und es stattdessen darum geht, den größten gemeinsamen Nenner zu finden, damit alle etwas vom Urlaub haben. Es gilt also Kompromisse zu finden. Und das sei meistens gar nicht so schwierig. Es ist erstaunlich, wie vernünftig Kinder reagieren können, wenn sie an solchen Entscheidungen beteiligt werden. Eine Möglichkeit, ein Urlaubziel allen schmackhaft zu machen, kann zum Beispiel darin bestehen, bestimmte Abmachungen zu treffen. Zum Beispiel, dass jeder mal einen Tag lang über das Programm bestimmen darf. Je mehr die Kinder einbezogen werden, desto weniger rebellieren sie. Das kann sogar bei Städtereisen klappen, bei denen Jugendliche oft schon nach zwei Stunden anfangen zu maulen. Drückt man ihnen dagegen vorher einen Reiseführer in die Hand mit der Aufgabe, die Stadtbesichtigung auszuarbeiten, werden die Sehenswürdigkeiten mit viel mehr Begeisterung abgeklappert. Balkonien oder Ostsee statt Spanien - manchmal muss der Urlaub oder die Reise aus Zeitmangel oder finanziellen Gründen abgespeckt werden. Wenn sich an bereits bestehenden Urlaubsplänen etwas ändert oder ein Versprechen aus dem letzten Jahr nicht eingehalten werden kann, sollte man das nicht zu lange für sich behalten. Ist der Nachwuchs noch jünger, mache ihm das in der Regel gar nicht so viel aus. Für die Kinder bedeutet Urlaub vor allem, mehr Zeit als üblich mit ihren Eltern zu verbringen und gemeinsam viel zu unternehmen. Wo das stattfinde, sei den meisten dabei ganz egal. Jacob empfiehlt daher, den Kindern gegenüber offen zu sein und die Änderungen in der Urlaubsplanung rechtzeitig anzusprechen. So ganz ohne Enttäuschung wird das zwar wohl nicht vor sich gehen. Diese wird sich aber in Grenzen halten, wenn bald mit der Planung für Unternehmungen begonnen wird, die dann eben entweder von zu Hause aus oder am neuen - vielleicht auf den ersten Blick weniger attraktiven - Urlaubsziel unternommen werden können. Und auch Teenager können bestimmt mit Kinobesuchen oder einem Open-Air-Konzert entschädigt werden - im Sommer gibt es viele Veranstaltungen mit freiem Eintritt.
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