Wer in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist und mit Kindern im Haushalt lebt, hat während eines Krankenhausaufenthalts grundsätzlich Anspruch auf eine bezahlte Haushaltshilfe. Allerdings bieten einige Krankenkassen deutlich mehr als andere, da der "Haushaltshilfen-Paragraf" im Sozialgesetzbuch (SGB V, Paragraf 38) lediglich die Mindestleistung vorgibt.
Grundsätzlich muss jede Kasse eine Haushaltshilfe stellen, wenn Versicherte ihren Haushalt wegen einer Krankenhausbehandlung, einer stationären Reha- oder Vorsorgebehandlung nicht mehr führen können, im Haushalt ein Kind unter zwölf Jahren lebt und kein anderes Haushaltsmitglied die Versorgung des Kindes übernehmen könnte. Die Altersgrenze gilt nicht, wenn das Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist.
Bei Schwangerschaft oder nach einer Entbindung haben Versicherte auch dann Anspruch auf eine Hilfe, wenn sie kein weiteres Kind betreuen müssen. Sowohl bei stationärer Behandlung als auch während der Schwangerschaft und nach der Geburt muss die Kasse die Haushaltshilfe so lange bezahlen, wie dies nach ärztlichem Attest notwendig ist.
EM-Touristen können ihr Basislager für die Fußball-Europameisterschaft auch in Liechtenstein aufschlagen. Das Fürstentum liegt zwischen den beiden Gastgeberländern Österreich und der Schweiz und bietet Fans günstige "Mittendrin-Pauschalen".
Die "budget"-Version lässt Besucher ab einem Preis von etwa 19 Euro pro Person übernachten. Bei den "Mittendrin-plus-Pauschalen" bezahlen Gäste für die Übernachtung ab etwa 44 Euro pro Person im Doppelzimmer. Diese schließen Zusatzleistungen der Hotels ein sowie den Erlebnispass "Liechtenstein all inclusive", der freien Eintritt zu 25 Freizeitangeboten im Fürstentum gewährt.
Alle acht Austragungsorte der Europameisterschaft sind von Liechtenstein gut mit dem Auto, Zug oder Flugzeug zu erreichen. Zürich beispielsweise liegt 110 Kilometer entfernt, bis nach Innsbruck sind es 170 und nach Genf 380 Kilometer. Vom nahe gelegenen Flughafen St. Gallen-Altenrhein gibt es tägliche Verbindungen nach Wien und Klagenfurt.
Kinder sollen groß und stark werden. Aber manche Eltern setzen ihren Nachwuchs beim Essen derart unter Druck, dass ihm der Appetit vergeht. Dann kann es mitunter vorkommen, dass das Kind dauerhaft die Nahrung verweigert, sagt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Der Sprössling schüttelt beim Füttern ablehnend den Kopf oder spuckt das Essen wieder aus.
Häufig verbergen sich hinter der abwehrenden Reaktion Interaktionsstörungen zwischen Mutter beziehungsweise Vater und Kind. Denn viele Eltern gehen laut Fegeler bei der Erziehung entweder "überforsch" oder zu zurückhaltend vor. Das Kind reagiert dann beispielsweise mit einem bockigen Verhalten am Essenstisch. "Die Spannungen baut man am besten mit betonter Gelassenheit ab, etwa, indem man dem Kind mehr Zeit zum Essen gibt", erläutert der Mediziner.
Isst der Sprössling bei den Mahlzeiten über einen längeren Zeitraum zu wenig, sollten Eltern einen Kinder- und Jugendarzt aufsuchen. Er gibt Tipps, wie sich das Verhältnis zum Kind entspannen lässt. Darüber hinaus kann er abklären, ob hinter dem mangelnden Appetit eine organische Erkrankung steckt.
Ein dem Vitamin A verwandter Stoff ist nach Ansicht US-amerikanischer Wissenschaftler ein heißer Kandidat für die Entwicklung einer Anti-Krebs-Pille: Zumindest im Labor verhindert die SHetA2 getaufte Substanz die Bildung diverser Arten von Tumoren, wie das Forscherteam in verschiedenen Studien nachgewiesen hat.
SHetA2 gehört zu einer relativ neuen Klasse von chemischen Verbindungen, die flexible Heteroarotinoide - kurz Flex-Het - genannt werden. Sie ähneln in ihrem Aufbau dem Vitamin A, sind jedoch, wie der Name schon sagt, flexibler und wirken dadurch auch anders auf lebende Zellen. Nach den bisherigen Ergebnissen greifen sie vor allem in den Stoffwechsel der Mitochondrien, der kleinen Zellkraftwerke, von Krebszellen ein und zerstören sie. Als Reaktion darauf startet die Zelle ein Selbstmordprogramm, wodurch wiederum die Bildung eines Tumors verhindert wird. Parallel dazu scheint die Substanz die relativ unspezialisierten Krebszellen dazu bringen zu können, sich wieder in ihre spezialisierte, unschädliche Form zu verwandeln. Darüber hinaus blockiert SHetA2 auch die Bildung neuer Blutgefäße, die für das Wachstum eines Tumors unerlässlich sind.
Bei der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft werden viele Fans die Spiele mit Freunden auf dem Balkon oder im Biergarten von Kneipen verfolgen. Da der Anpfiff vieler EM-Begegnungen erst um 20.45 Uhr erfolgt, müssen lärmempfindliche Nachbarn die damit verbundene Lärmbelästigung auch nach 22 Uhr hinnehmen, dem Beginn der gesetzlichen Nachtruhe. Darauf weist der Immobilienverband IVD-West hin.
"Die Fußball-EM ist eine Ausnahmeerscheinung, da darf es etwas lauter zugehen. Überhaupt müssen im Sommer Nachbarn Lärmbeeinträchtigungen durch Straßencafés und Biergärten eher akzeptieren, weil die Leute sich vermehrt draußen aufhalten", erläutert IVD-Verbandsjurist André Wrede. Lediglich in direkter Nachbarschaft von Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen kann das Schutz- und Ruhebedürfnis der Kranken und Senioren höher bewertet werden.
Die Natur genießen, draußen aktiv sein - dafür gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist das Kanuwandern über Flüsse und Seen. Was bei erfahrenen Kanufahrern einfach und entspannt aussieht, braucht allerdings einige Übung.
Wer eine längere Kanutour über einen ganzen Tag, ein Wochenende oder sogar eine ganze Woche mit seiner Familie plant, sollte deshalb vorher einen Einsteigerkurs besuchen. Dabei lernt man auch, das Kanu geradeaus und nicht im Zickzack-Kurs zu steuern. Mit der richtigen Technik sei dann das Kanufahren bei normaler körperlicher Konstitution für alle Altersgruppen kein Problem.
Das Erdbeben in China, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen, hat eine Spur der Verwüstung im Olympia-Gastgeberland hinterlassen. Die Sportstätten blieben indes unversehrt.
Während zahlreiche Menschen beim dramatische Erdbeben in China ums Leben kamen, haben zumindest die olympischen Sportstätten die Katastrophe unversehrt überstanden. "Sie sind alle zu einem hohen Grad erdbebensicher, es ist kein Schaden entstanden", sagte der stellvertretende Pressechef des Organisationskomitees der Sommerspiele 2008 (BOCOC), Sun Weide, am Dienstag in Peking.
Die große Koalition hat ihre umstrittenen Pläne für ein erweitertes Sexualstrafrecht überarbeitet. Union und SPD reagierten damit auf Kritik von Juristen und Sexualwissenschaftlern, die vor einer Kriminalisierung einvernehmlicher Zärtlichkeiten unter Teenagern gewarnt hatten. FDP und Grüne begrüßten am Dienstag den Schritt.
Toleranz gegenüber Homosexuellen ist heutzutage für viele selbstverständlich. Wenn allerdings das eigene Kind verkündet, gleichgeschlechtliche Partner zu bevorzugen, sind Eltern häufig trotzdem wie vor den Kopf gestoßen.
Viele Mütter und Väter sind mit der Situation erst einmal überfordert und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. "Man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen", sagt Gudrun Held, Vorsitzende des Bundesverbands der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (BEFAH) und selbst Mutter eines schwulen Sohnes. Niemand erwarte, dass man sich von heute auf morgen daran gewöhnt, dass das eigene Kind homosexuell ist. "Schließlich brauchen auch Homosexuelle selbst meist einige Zeit, bis sie das vollständig begreifen und damit umgehen können", gibt Held zu bedenken. Auch Eltern stehe diese Zeit für ihr Coming-out zu.
Manche Kinder kennen im Umgang mit Geld kein Maß. Teure Spielsachen werfen sie achtlos in die Ecke, und der Markenpulli aus der Frühjahrs-Kollektion ist ihnen schon im Sommer zu "uncool". Eltern sollten ihren Sprösslingen daher schon früh die Verantwortung für bestimmte Geldbeträge überlassen.
Schon ältere Kindergartenkinder könnten ein kleines Taschengeld erhalten, mit dem sie Süßes oder kleine Spielsachen finanzieren. Später könnten dann auch größere Posten auf das Konto des Kindes gehen. "Für ein Schulkind kann man beispielsweise eine bestimmte Summe im Monat in eine Dose stecken, von der es sich Hosen und Pullover kaufen darf. Im Geschäft kann das Kind dann frei entscheiden: Möchte ich lieber zwei günstige Hosen oder einen etwas teureren Pullover kaufen?", verdeutlicht König. Man müsse dann allerdings auch damit umgehen können, dass das Kind einen Winter lang in der Sommerjacke herumläuft, weil es sich im Herbst lieber eine Markenjeans leisten wollte.